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23. Juni 2017

Im April 2017 ist das Bundesgesetz für das elektronische Patientendossier (EPDG) in Kraft getreten. Für stationäre Einrichtungen wie Spitäler oder Pflegeeinrichtungen beginnen damit verbindliche Fristen bis zur Einführung eines Patientendossiers zu laufen. Für Ärzte mit eigener Praxis ist die Teilnahme vorderhand freiwillig. Damit der angestrebte Mehrwert für die Patienten Wirklichkeit wird, ist jedoch die lückenlose Vernetzung im Gesundheitswesen zwingend. Die Firma amétiq konzentriert sich auf die Arztpraxis und garantiert ihr den Anschluss an die neu entstehende eHealth-Welt.

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amétiq macht Arztpraxen eHealth-ready

Pfäffikon/SZ, 23.06.2017. Im April 2017 ist das Bundesgesetz für das elektronische Patientendossier (EPDG) in Kraft getreten. Für stationäre Einrichtungen wie Spitäler oder Pflegeeinrichtungen beginnen damit verbindliche Fristen bis zur Einführung eines Patientendossiers zu laufen. Für Ärzte mit eigener Praxis ist die Teilnahme vorderhand freiwillig. Damit der angestrebte Mehrwert für die Patienten Wirklichkeit wird, ist jedoch die lückenlose Vernetzung im Gesundheitswesen zwingend. Viele Projekte zielen zunächst darauf ab, die Prozesse innerhalb und zwischen Gesundheitseinrichtungen zu digitalisieren. Die Firma Amétiq konzentriert sich auf die Arztpraxis und garantiert ihr den Anschluss an die neu entstehende eHealth-Welt. 

Geht es nach dem Bund, wird die Digitalisierung des Schweizerischen Gesundheitswesens bis in zehn Jahren komplett abgeschlossen sein. Zentrales Instrument zur Verwirklichung dieser Vision ist das elektronische Patientendossier (EPD), dessen Führung für stationäre Einrichtungen wie Spitäler, Reha-Kliniken und Pflegeeinrichtungen obligatorisch wird, während sie für niedergelassene Ärzte und Apotheken vorläufig noch freiwillig ist. Die eHealth-Vision kann allerdings nur umgesetzt werden, wenn auch der Arzt als erste Anlaufstelle für den Patienten und wichtiges Bindeglied zu den anderen Gesundheitseinrichtungen mitmacht. Eine grosse Unbekannte ist, wer die Finanzierung der notwendigen teuren Plattformen (Gemeinschaften und Stammgemeinschaften) übernehmen soll. Bund und Kantone leisten bestenfalls eine Anschubfinanzierung. 

Das EPDG bringt Standards, die von allen genutzt werden können

Die Kantone und deren stationäre Leistungserbringer haben drei Jahre Zeit, das elektronische Patientendossier umzusetzen. In einigen Kantonen, wie zum Beispiel im Kanton Genf, sind die Projekte schon weit fortgeschritten. 130‘000 Personen, 597 Ärzte und Spitäler sowie 75 Apotheken haben sich bis März 2016 dem Pilotprojekt des Kantons bereits angeschlossen. In anderen Kantonen wird noch um die Finanzierung gekämpft. Als Lösungsanbieter buhlen allen voran die Post und die Swisscom um die Gunst der Kantone. Auch wenn einzelne Anbieter gerne den gegenteiligen Eindruck erwecken: Das Gesetz garantiert die Offenheit aller Systeme, die von den Stammgemeinschaften betrieben werden. So wird auch die AD Swiss von HIN und Ärztekasse als Partner eine sichere Lösung für niedergelassene Ärzte betreiben.

Über die Erfolgschancen des Patientendossiers lässt sich streiten. Dank den gesetzlichen Vorgaben werden jedoch Standards für den Austausch von Daten geschaffen, welche die Vernetzung stark vereinfachen. Diese Standards können auch ausserhalb des EPD eingesetzt werden, im Branchenjargon spricht man hier von B2B-Anwendungen. Beim Datenaustausch und der Integration der Praxisprozesse geht es um weit mehr als nur darum, PDF Dateien über einen Kommunikationskanal zu versenden oder bereitzustellen. eHealth Schweiz informiert darüber auf www.e-health-suisse.ch.

Amétiq bereitet der Arztpraxis den Weg zum EPD

Als Anbieter von Praxissoftware hat sich Amétiq entschlossen, in einem frühen Zeitpunkt wegweisend zu handeln und konzentriert sich dabei auf die drei Bereiche Praxisadministration, Weiterentwicklung der medizinischen Krankengeschichte und Collaboration. Um den Bereich der Collaboration voranzutreiben, gründete Amétiq anfangs 2016 die Tochterfirma Amétiq Connect AG. Sie wird für die Benutzer der eigenen Praxissoftware siMed die zentralen digitalen Prozesse im Ökosystem Praxis sowie den einfachen Zugang zur eHealth-Welt (Ökosystem eHealth) und dem elektronischen Patientendossier entwickeln. Die Investitionen im hohen sechsstelligen Bereich bringen Amétiq-Kunden schon jetzt einen greifbaren Mehrwert, nämlich die Amétiq cloud: Auf dieser zentralen Infrastruktur nutzen einige bereits den siMed Availability Service (sicherer Notfall-Zugriff und -Datensicherung) oder den siMed Data Center Service (Serverbetrieb in der cloud). Die Amétiq Community (community.ametiq.com) legt den Grundstein für die Vernetzung und den gegenseitigen Informationsaustausch.

amétiq cloud

Die Zukunft beginnt heute - die Amétiq cloud vernetzt die Arztpraxis mit eHealth

  • eHealth einfach gemacht: Amétiq ermöglicht den sicheren und komfortablen Datenaustausch, nahtlos integriert in die Praxissoftware siMed.
  • siMed ist eHealth-ready: Dank der Amétiq cloud sind siMed-Benutzer schon heute bereit für eHealth.
  • Sorglos in die Zukunft: Amétiq garantiert den Anschluss an das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier.
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    Vereinfachung des Praxis-Betriebs und Anschluss an die eHealth-Welt

    Die zentrale Amétiq cloud strebt für niedergelassene Ärzte einen doppelten Mehrwert an: Einerseits soll die eigene Praxis-Infrastruktur effizienter und sicherer werden und andererseits sollen vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten über die cloud verfügbar sein.

    Für die heute dezentral betriebenen Infrastrukturen stellt die Vernetzung eine grosse Herausforderung dar. Die Erfüllung steigender Sicherheitsanforderungen, die Standardisierung der elektronischen Dokumentation oder das Einrichten von neuen Schnittstellen sind nur ein paar Hürden auf dem Weg in die Vernetzung.

    Auf der zentralen Amétiq cloud können diese Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit trotz zunehmender „Offenheit“ der Systeme viel effizienter erfüllt werden. Die heute bestehenden Schnittstellen ins Partner Netzwerk (z.B. elektronische Leistungsabrechnung, Anbindung des externen Labors, Online Terminanbieter) werden über die Amétiq cloud erschlossen. Hier arbeitet Amétiq insbesondere auch mit HIN daran, sichere Kommunikationskanäle für die Praxis nahtlos zu integrieren. In Zukunft wird die Amétiq cloud genauso den sicheren Datenaustausch mit dem EPD ermöglichen.

    Schritt für Schritt zum elektronischen Patientendossier

    Die zukünftige Amétiq cloud wird noch viel mehr können: Nach und nach werden einzelne Funktionen, die der Arzt heute auf dem eigenen Server betreibt, unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards auf cloudbasierte Services verlegt werden. Statt Daten hin und her zu senden, wir er in Zukunft vermehrt Zugriffsberechtigungen erteilen. Vorbild zur nahtlosen Integration von eHealth in siMed ist die icloud von Apple. Damit kommen siMed-Benutzer der eHealth-Vision des Bundes einen grossen Schritt näher.

    Standardisierung der Krankengeschichte

    Der Zugang zur komplexen eHealth-Welt wird für den siMed-Benutzer so einfach, dass er die Anbindung gar nicht bemerkt. Während er heute den Datenaustausch über Schnittstellen mit verschiedenen Dienstleistungspartnern einzeln pflegt, wird die gesamte Kommunikation in Zukunft direkt aus siMed über die Amétiq cloud laufen. Unterhalt und Pflege der Schnittstellen verlagern sich von der Anwenderseite in die cloud. Zentrale Quelle für den nahtlosen Datenaustausch über das elektronische Patientendossier ist in der Arztpraxis eine strukturierte und standardisierte Krankengeschichte.

    Hinter den Kulissen sind die Umsetzungsarbeiten für diese Standardisierung sehr komplex und mit hohem Aufwand verbunden. Dank der Amétiq cloud wird der Kunde davon nichts spüren. Amétiq verfügt über langjährige Erfahrung mit der Vernetzung von Bankensystemen und kann höchste Sicherheitsstandards garantieren. Dank Amétiqs Engagement beim VSFM, dem Verband Schweizerischer Fachhäuser für Medizinal-Informatik, erfahren die Entwickler aus erster Hand, welche Standards sich im eHealth-Markt durchsetzen werden. Damit ist garantiert, dass die Amétiq-Lösung etablierte Standards unterstützt.

    Über Amétiq

    Die Firma Amétiq AG in Pfäffikon/SZ ist Marktführer für fachspezifische medizinische Informationssysteme in der Schweiz. Zum Kundenkreis des Software-Anbieters gehören Arztpraxen, Gemeinschaftspraxen und Kliniken, denen Amétiq mit zukunftsgerichteten Lösungen hilft, ihre Prozesse stark zu vereinfachen, und innovative Geschäftsideen umzusetzen. Kernstück ist die Krankengeschichte. Aktuell fokussiert Amétiq darauf, seinen Kunden Datensicherheit und den Zugang zu eHealth und das elektronische Patientendossier EPD zu garantieren. 

    Hintergrundinformationen/Links:

    • Link zur eHealth-Strategie von Amétiq: ametiq.com/medien
    • Alles über das neue Gesetz und das elektronische Patientendossier (EPD auf der Website von eHealthSuisse: e-health-suisse.ch.
    • Verband Schweizerischer Fachhäuser für Medizinal-Informatik vsfm.ch

    Pressekontakt:

    Lukas Ackermann, Geschäftsführer medical, l.ackermann@ametiq.com, 078/656 99 17

     

    Amétiq AG

    Bahnhofstrasse 1

    8808 Pfäffikon/SZ

    Tel: 055 420 46 00

    www.ametiq.com/medien

    Bilder und Logos

    CEO ametiq medical Lukas Ackermann

    amétiq medical Bild CEO Lukas Ackermann

    eHealth Grafik amétiq Cloud

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    amétiq medical Büro Pfäffikon SZ

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